Keinen Bock auf Arbeit?

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Glaubt man einer Umfrage von Manpower zu den 10 Top Karrierezielen für 2015 dann wollen wir Deutschen vor allem eins: Im Job einen Gang zurück schalten. 36% der Befragten wollen die Arbeit lockerer sehen, ebenso viele nach Feierabend besser abschalten. 16% wollen sogar ihre Arbeitszeit reduzieren.

Zwar kann man keinem dieser Ziele direkt etwas entgegensetzen und natürlich hat jeder ein Recht darauf, weniger zu arbeiten. Doch angesichts der Tatsache, dass laut einer Gallup Umfrage bereits 2012 nur 15% der deutschen Arbeitnehmer wirklich engagiert im Job waren, fragt man sich schon, wohin noch weniger Engagement führen soll? Und das gerade am Anfang des Jahres, wo man doch mit besonderer Motivation an die anstehenden Aufgaben herangehen sollte.

Natürlich lassen sich Engagement und Motivation nicht von oben anordnen. Man kann sie nur fördern und fordern. Deshalb sehe ich es es als einen entscheidenden Auftrag meiner eigenen Arbeit an, den Menschen mehr Freude an ihrer Arbeit zu vermitteln.

Nötig haben wir es allemal. Denn in vielen Unternehmen treffe ich auf Arbeitnehmer, die in erster Linie darüber nachdenken, wie sie das meiste für sich herausholen können. Ja manche sind so sehr mit ihren Rechten befasst und dem Nachdenken darüber, was ihnen „zusteht“, dass sie darüber die Arbeit selbst fast vergessen. Hinzu kommt ein ausgeprägtes Sicherheitsdenken. Denn die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die natürlich mit längerer Betriebszugehörigkeit zunimmt, steht für deutsche Arbeitnehmer an erster Stelle. Doch wer bleibt, obwohl es schon lange keinen Spaß mehr macht, ist von echtem Engagement weit entfernt.Lösungsvorschläge für dieses Problem sprengen natürlich die Länge eines Blogbeitrages. In meinem Buch werde ich dem aber einige Seiten und Kapitel widmen. An dieser Stelle möchte ich nur ein paar Denkanstöße geben: Warum haben wir Deutschen so wenig Spaß an der Arbeit? Liegt es an uns selbst, den Vorgesetzen, der Unternehmenskultur? Und was können wir ändern, damit uns Arbeit wieder Freude bereitet? Wie immer bin ich für Kommentare dankbar und hoffe auf neue Anregungen aus einer hoffentlich spannenden Diskussion.

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