Liebster Award – Ich mache mit!

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Völlig begeistert bin ich von meiner neuesten Entdeckung auf Facebook. Dort gibt es eine tolle Gruppe von selbständigen Frauen, die sich darüber austauschen, wie es geht beides zu haben: Kind und ein erfülltes Berufsleben. Eine dieser Mompreneurs ist Cornelia Lütge. Und obwohl wir uns bisher nur virtuell kennen, haben wir gleich eine große Gemeinsamkeit festgestellt: Wir lieben unseren Job und sind überzeugt davon, dass wir alle Glück in der Arbeit finden können. Der Wandel wird uns dabei behilflich sein, wenn wir ihn annehmen und in unserem Sinne gestalten. Cornelia schreibt dazu auf ihrer Website.

Ihr verdanke ich aber, dass ich für den Liebster Award nominiert wurde. Noch nie gehört? Macht nichts, ich muss gestehen ich bis vor kurzem auch nicht. Aber es ist eine tolle Sache nach einem einfachen Prinzip: Blogger interviewen andere Blogger. So erfahren wir einiges übereinander, verlinken uns, teilen unsere Beiträge und verhelfen uns damit alle zusammen zu mehr Aufmerksamkeit.

Genug der Vorrede, hier kommen meine Antworten auf Cornelias Fragen:

  1. Was zeichnet deiner Ansicht nach einen lesenswerten Blog aus?

Meiner Meinung nach sind es drei Dinge:

  • Gute Themen, die die Leser inspirieren und ihn abholen. Ich persönlich freue mich immer wenn ich Dinge lese von denen ich mir denke „geht mir ganz genauso, aber ich konnte es bisher nicht in Worte fassen.“
  • Gutes Schreiben, denn natürlich soll es Spaß machen, einen Beitrag zu lesen.
  • Eine Portion Mut, um Dinge anzusprechen (bzw. aufzuschreiben), die nicht unbedingt Mainstream Gedankengut sind.
  1. Welche Quellen der Inspiration hast/suchst du für neue Blog-Themen?

Das tägliche Leben bietet eine schier unendliche Fülle an Themen. Ideen kommen mir eigentlich immer und überall: Bei der Arbeit, bei Gesprächen mit Freunden oder in der Familie, beim Surfen im Internet, im Auto, auf dem Fahrrad, auf dem Pferd oder wenn ich meinen Sohn zum Einschlafen im Kinderwagen durch die Gegend schiebe. Es passiert mir immer wieder, dass ich dann stehen bleibe, mein Handy raushole und einige Sätze diktiere. Meinen Blogbeitrag „To work or not to work…?“ habe ich zum Beispiel bei einem Morgenspaziergang im Urlaub aufs iPad gesprochen. Geplant war das überhaupt nicht, aber plötzlich war die Idee dazu da.

  1. Hast du ein Blogger-„Vorbild“? Wenn ja, wer und aus welchem Grund?

Da ich noch ein ziemlicher Blog-Neuling bin, sind eigentlich alle Blogger meine Vorbilder, die es schon geschafft haben, sich in der Community zu etablieren.

  1. Verfolgst du mit deinem Blog ein (strategisches) Ziel?

So würde ich es nicht sagen. Da ich aber in erster Linie über die Themen blogge, mit denen ich mich auch beruflich beschäftige, sehe ich darin eine gute Möglichkeit, meine Einstellungen und Ansichten zu transportieren. Potentielle Kunden (oder bald auch Leser meines Buches NEW WORK, das im Herbst erscheint) können sich so ein Bild von mir machen und feststellen, ob wir überhaupt zusammen passen.

  1. Was macht dir am Bloggen richtig Spaß?

Zu schreiben, was ich denke. Dinge, über die ich bis vor kurzem nur nachgedacht habe auf den Bildschirm zu bringen und meine Leser daran teilhaben zu lassen. Und das alles, ohne dass ich irgendjemanden um Erlaubnis fragen muss. Als ich noch angestellt war und Artikel veröffentlicht habe, hatte meine Arbeitgeber immer das letzte Wort. Manchmal lautete dieses: „Frau Kürschner, das können Sie so nicht schreiben. Das entspricht nicht unserer Linie.“ Beim Bloggen bin ich nur mir selbst Rechenschaft schuldig. Unheimlich befreiend!

  1. Wenn du mit deinem Wirken eine Vision verfolgst – welche ist es?

Die Zukunft der Arbeitswelt bei allen Menschen ankommen zu lassen. Nicht nur bei den Experten, die sich von Berufs wegen damit beschäftigen.

  1. Welche beruflichen Meilensteine haben dich zu dem gemacht, die du heute bist?

Eine Reihe von Zufällen. Ich habe zwar immer sehr strategisch geplant und wusste ziemlich genau was ich wollte. Wenn dann aber Möglichkeiten unverhofft aufgetaucht sind, habe ich fast immer den Mut gehabt, sie wahr zu nehmen. Zehn Jahre nach Abschluss meines Studiums selbstständig zu sein war ganz sicher nicht mein Plan. Aber es ist das Beste, was ich jemals tun konnte. Ich liebe meine Arbeit!

  1. Wie sieht ein Arbeitstag aus, an dem du am Ende stolz lächelnd die Füße hoch legst?

Auf jeden Fall vollgestopft! Ich liebe es, wenn ich Dinge aneinanderreihen und abends feststellen kann, dass ich an einem Tag die Arbeit einer halben Woche vollbracht habe. Dann nehme ich mir auch mal genüsslich den nächsten Vormittag frei und mache irgendetwas ganz anderes. Neulich war ich frühmorgens auf dem Erdbeerfeld, ganz alleine, weil (fast) alle andern arbeiten mussten. Herrlich J

  1. Welches Buch, welchen Film oder welchen Podcast/Redner_in möchtest du empfehlen?

Bücher fallen mir gleich zwei ein: Laszlo Bocks „Work Rules! Insights from Google that will transform how you live and lead“ und Christoph Keeses „Silicon Valley. Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt.“ Toll geschrieben und inhaltlich voll überzeugend.

  1. Was willst du in deinem Leben auf jeden Fall getan/erlebt haben?

Als ich im letzten Jahr einen kleinen Pfirsichbaum gepflanzt habe musste ich lachen, weil ich „Haus gebaut, Kind bekommen und Baum gepflanzt“ abhaken konnte. Aber das waren eigentlich nie mein Lebensziele. Für mich war es immer wichtig, viel rum zu kommen und etwas von der Welt zu sehen. Andere Kulturen, andere Menschen, andere Lebensweisen kennen zu lernen. Als Studentin habe ich mich da auch voll ausgetobt. Was ich gerne irgendwann tun möchte ist, wie Meike Winnemuth ein Jahr lang um die Welt reisen und dabei jeweils für einen Monat in einer anderen Stadt zu leben. Nicht als Tourist, sondern wirklich als Einwohner. Sie hat darüber übrigens auch ein Buch geschrieben, „Das große Los: Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr“.

  1. Als du das letzte Mal Tränen gelacht hast – was war der Auslöser?

Ich lache oft und gerne, aber wirklich Tränen gelacht…? Hm, gar nicht so einfach. Als letztes Wochenende auf der Kirchweih die Bank an unserem Nachbartisch unter der tanzenden Horde zusammengekracht ist, haben wir auf jeden Fall alle ganz schön laut gelacht J

So und nun darf ich nominieren: Andreas Dämon, Natalie Klüver, Sabrina Heuer und Hanne Seelmann – ich würde mich freuen, wenn Ihr dabei seid!

  1. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
  2. Welche Eigenschaften sollte aus Deiner Sicht ein guter Blogger mitbringen?
  3. Verfolgst Du mit Deinem Blog ein bestimmtes Ziel?
  4. Wenn Dir mal gar nichts einfällt, was Du schreiben könntest – was tust Du?
  5. Warum machst Du heute beruflich das, was Du machst?
  6. Was bereitet Dir bei der Arbeit leuchtende Augen?
  7. In welchem Verhältnis stehen bei Dir Arbeit und Leben zueinander?
  8. Was wünschst Du Dir persönlich für die Zukunft Deiner Arbeit?
  9. Wenn Du Deine jetzige Tätigkeit mit einer Deiner früheren vergleichst – wo liegen die größten Unterschiede?
  10. Wie stellst Du Dir unsere Arbeitswelt in 10 Jahren vor?
  11. Wenn Du Deine Karriere rückblickend betrachtest – was war die beste Entscheidung, die Du getroffen hast?

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