Back to Work – 8 Tipps, wie der Einstieg nach dem Urlaub gelingt

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Kennen Sie das auch? Jedes Jahr um diese Zeit fühlt es sich fast ein bisschen an wie Schulanfang: Während sich der Spätsommer in weiten Teilen Deutschlands noch einmal von seiner besten Seite zeigt, heißt es für die meisten von uns schon wieder Back to work. Aber anders als bei den ABC-Schützen, die sich tierisch auf die ersten Schultage freuen, sieht es bei den meisten Berufstätigen ein bisschen anders aus. Das muss allerdings nicht so sein. Mit ein paar einfachen Tricks können auch wir dem Spaß auf die Sprünge helfen und motiviert zurück in den Arbeitsalltag starten.

  1. Konzentrieren Sie sich bewusst auf Aufgaben, die Sie gerne machen. Rücken Sie sie in den Fokus und freuen Sie sich darauf, sie mit frischem Schwung und ein paar neuen Ideen anzugehen.
  1. Konservieren Sie Ihre Erholung und powern Sie sich nicht gleich in den ersten Tagen oder Wochen wieder aus. Auch wenn die aufgelaufenen Aufgaben Sie hin und wieder zu überwältigen drohen: Halten Sie inne, treten Sie mental einen Schritt zurück und betrachten Sie das Problem mit etwas Distanz. Das kann wahre Wunder wirken.
  1. Tun Sie sich etwas Gutes. Kennen Sie das noch aus Schulzeiten? Zu Beginn des neuen Schuljahres hatte ich immer besondere Freude daran, meine gesamte Schultasche auf Vordermann zu bringen; Hefte und Bücher neu einschlagen, ein neuer Füller, ein neues Federmäppchen – damit wurde selbst Vokabeln lernen und Aufsätze schreiben wieder etwas schöner. Überlegen Sie, womit Sie sich in der Arbeit eine Freude machen können. Das können Blumen auf dem Schreibtisch, ein neues Mousepad mit einem Urlaubsschnappschuss oder auch etwas Schönes zum Anziehen sein. Bei mir ist es dieses Jahr ein großes Whiteboard, auf das ich die geplanten Inhalte meiner Homepage schreibe.
  1. Probieren Sie etwas Neues aus. Vielleicht nutzen Sie die warmen Spätsommer- und Herbsttage, um endlich einmal mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren. Oder Sie testen für eine Woche, ob die Welt unter geht, wenn Sie Ihr Handy nach Feierabend und am Wochenende einfach mal ausschalten. Manches mag funktionieren, anderes nicht. Aber wie wollen Sie das herausfinden, wenn Sie es nicht einfach mal ausprobieren? Ich habe mir vorgenommen, vor 11 Uhr vormittags keine Emails mehr zu lesen. Mal schauen, was das für meinen Workflow bedeutet.
  1. Haben Sie dabei ruhig mal ein bisschen Mut. Im Arbeitsalltag passiert es uns immer wieder, dass wir so in unsere Routineaufgaben versinken, dass für ungewöhnliche oder neue Ideen kein Raum mehr bleibt. Wenn wir also Gelegenheit haben, etwas zu verändern, dann jetzt – bevor sich die Routine wieder einschleicht. Als Vorgesetzter könnte das sein, dass sie endlich über Ihren eigenen Schatten springen und Ihrem Team den Home-Office-Tag zugestehen, nach dem es schon so lange gefragt hat. (Dazu auch mein Beitrag Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?) Als Mitarbeiter können Sie sich einen Ruck geben und den Chef endlich mal auf das Projekt ansprechen, dass Ihnen schon so lange im Kopf herumspukt, für das Ihnen bisher aber der Mut gefehlt hat.
  1. Seien Sie rigoros zu Ihrem Posteingang! Scannen Sie Ihre Emails und beantworten Sie nur die wirklich wichtigen, die aktuell noch relevant sind. Anfragen, die sich aufgrund Ihrer Abwesenheit schon erledigt haben, können Sie getrost übergehen. Dafür können Sie sich die Filterfunktion von Outlook zu Hilfe nehmen, die Nachrichten, in denen Sie nur cc gesetzt sind, in einen extra Ordner verschiebt. Ich selbst markiere mir jene Emails, auf die ich unbedingt antworten muss und arbeite sie dann systematisch ab.
  1. Finden Sie Ihre Arbeitswerte – und halten Sie sie fest. Stellen Sie sich dafür zunächst folgende Frage: „Was ist mir persönlich wichtig in meinem Job?“ und schreiben Sie sich die Antworten auf. Von Wert ist dabei alles, was Sie für sich persönlich wichtig finden, z.B. Erfolg, Anerkennung, etwas Gutes tun, Menschen (Tieren, etc.) zu helfen, Geld zu verdienen, Freiheit, Selbstbestimmung, Kooperation u.v.m. Wenn Ihre Liste vollständig ist, unterstreichen Sie Ihre drei wichtigsten Werte. Das sind die Dinge, die Sie antreiben! Wann immer Ihnen also die Schubkraft ausgeht und sie sich in den Urlaub zurück wünschen, holen Sie sich diese Liste (im Kopf oder auf dem Papier, Handy, Tablet, etc.) hervor und vergegenwärtigen Sie sich, warum Sie täglich tun, was Sie tun. Das motiviert unheimlich!
  1. Überlegen Sie sich eine kurze und knackige Antwort auf die Frage nach Ihrem Urlaub. Sonst laufen Sie Gefahr, dass Sie Stunden in der Teeküche, auf dem Gang oder dem Parkplatz verbringen. Immerhin 55 Minuten pro Tag in der ersten Arbeitswoche, will man Britischen Forschern glauben.

Falls sich der Urlaubsblues immer noch nicht vertreiben lässt – Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Post-Holiday-Syndrom (wer hätte gedacht, dass es dafür sogar einen Namen gibt?) nach durchschnittlich drei Tagen von selbst verabschiedet. Aber es wäre doch schade, wenn wir diese Zeit nicht nutzen würden, um frischen Schwung in unser Arbeitsleben zu bringen, oder?

Und nun interessieren mich Ihre Tipps und Tricks. Was machen Sie, um nach dem Urlaub wieder in Gang zu kommen? Wie machen Sie sich Lust auf die Arbeit? Was davon hat gut funktioniert und was weniger gut?

3 Gedanken zu “Back to Work – 8 Tipps, wie der Einstieg nach dem Urlaub gelingt

  1. Maren Kaiser schreibt:

    Das sind viele gute Tipps, die es sich lohnt auszuprobieren. Funktioniert das eine oder andere nicht, liegt das meistens nicht am Tipp. Oft liegt es daran, dass es uns so schwer fällt, alte Verhaltensmuster zu verändern.
    Meine Tipps:
    Ich als Selbstständige bin „offiziell“ immer ein oder zwei Tage länger weg, als ich tatsächlich abwesen bin. So habe ich Zeit, mir einen langsamen Einstieg in die Arbeit zu gönnen.
    Als erstes verschaffe ich mir dann einen Überblick, was alles ansteht und setzte meine Prioritäten.

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  2. m2kaiser schreibt:

    Das sind viele gute Tipps, die es sich lohnt auszuprobieren. Funktioniert das eine oder andere nicht, liegt das meistens nicht am Tipp. Oft liegt es daran, dass es uns so schwer fällt, alte Verhaltensmuster zu verändern.
    Meine Tipps:
    Ich als Selbstständige bin “offiziell” immer ein oder zwei Tage länger weg, als ich tatsächlich abwesen bin. So habe ich Zeit, mir einen langsamen Einstieg in die Arbeit zu gönnen.
    Als erstes verschaffe ich mir dann einen Überblick, was alles ansteht und setzte meine Prioritäten.

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