7 Tipps, wie der Arbeitseinstieg nach dem Urlaub gelingt

Willkommen zurück im Arbeitsalltag! Der erste Tag nach den Ferien fällt uns oft besonders schwer. Aber keine Angst: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Post-Holiday-Syndrom (wer hätte gedacht, dass es dafür sogar einen Namen gibt?) nach durchschnittlich drei Tagen von selbst verschwindet.

Noch schneller geht es, wenn wir ein bisschen nachhelfen und bewusst frischen Schwung in unseren Arbeitsalltag bringen:

Bevor Sie sich wieder voll die Arbeit stürzen, reflektieren Sie.

Wenn wir wissen, wo wir stehen und wohin wir wollen, arbeiten wir motivierter und effizienter. Bevor Sie sich also auf den Haufen stürzen, der sich über die Urlaubstage auf Ihrem Schreibtisch angesammelt hat, nehmen Sie sich zunächst einmal etwas Zeit und überlegen sich, wo sie vor dem Urlaub aufgehört haben und was in den nächsten Tagen und Wochen ansteht.

Gönnen Sie sich etwas Schönes.

Kennen Sie das noch aus Schulzeiten? Zu Beginn des neuen Schuljahres hatte ich immer besondere Freude daran, meine gesamte Schultasche auf Vordermann zu bringen; Hefte und Bücher neu einschlagen, ein neuer Füller, ein neues Federmäppchen – damit wurde selbst Vokabeln lernen und Aufsätze schreiben wieder etwas schöner. Überlegen Sie, womit Sie sich in der Arbeit eine Freude machen können. Das können Blumen auf dem Schreibtisch, ein neues Mousepad mit einem Urlaubsschnappschuss oder auch etwas Schönes zum Anziehen sein. Ich habe mir den Sommer ins Haus geholt und überall im Büro frische Blumen aufgestellt.

Powern Sie sich nicht gleich in den ersten Tagen oder Wochen wieder aus.

Auch wenn die liegengebliebenen Aufgaben Sie hin und wieder zu überwältigen drohen: Halten Sie inne, treten Sie mental einen Schritt zurück und betrachten Sie das Problem mit etwas Distanz. Das kann wahre Wunder wirken.

Machen Sie einfach mal etwas Anderes.

Vielleicht nehmen Sie sich ganz gezielt vor, mit Kollegen essen zu gehen, die Sie bisher nur vom Sehen kannten. Milliardär Warren Buffet macht es vor: Er verbringt jede Mittagspause mit einem anderen Menschen. Dafür versteigert er seine Lunchdates an die Meistbietenden, spendet das Geld wohltätigen Zwecken und erweitert ganz nebenbei jeden Tag sein Netzwerk. Oder, Sie nehmen Ihre Arbeit einfach mit an einen Ort, an dem Sie lieber sitzen als an Ihrem Schreibtisch. Im Café, im Park oder auf der Terrasse.

Trauen Sie sich, Dinge zu verändern.

Im Arbeitsalltag passiert es uns immer wieder, dass wir so in unsere Routineaufgaben versinken, dass für ungewöhnliche oder neue Ideen kein Raum mehr bleibt. Wenn wir also Gelegenheit haben, etwas zu verändern, dann jetzt – bevor sich die Routine wieder einschleicht. Als Vorgesetzter könnte das sein, dass sie endlich über Ihren eigenen Schatten springen und Ihrem Team den Home-Office-Tag zugestehen, nach dem es schon so lange gefragt hat. (Dazu auch mein Beitrag Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?) Als Mitarbeiter können Sie sich einen Ruck geben und den Chef endlich mal auf das Projekt ansprechen, dass Ihnen schon so lange im Kopf herumspukt, für das Ihnen bisher aber der Mut gefehlt hat.

Bleiben Sie auch am Feierabend aktiv.

Natürlich müssen wir uns nach der Arbeit erholen und entspannen. Doch findet Regeneration nicht in erster Linie auf dem Sofa statt. Untersuchungen zeigen, dass wir zufriedener sind, wenn wir unsere Freizeit mit sinnvollen Beschäftigungen verbringen wie Sporttreiben, Kochen oder eine Fremdsprache lernen.

Halten Sie eine kurze und knackige Antwort auf die Frage nach Ihrem Urlaub parat.

Sonst laufen Sie Gefahr, dass Sie Stunden in der Teeküche, auf dem Gang oder dem Parkplatz verbringen. Immerhin 55 Minuten pro Tag in der ersten Arbeitswoche, will man Britischen Forschern glauben.

Wie immer interessieren mich an dieser Stelle auch Ihre Tipps und Tricks. Wie motivieren Sie sich in den ersten Tagen nach dem Urlaub? Was machen Sie, um wieder in den Arbeitsmodus zurück zu finden? Ich freue mich auf Ihre Antworten.

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