Werde ich in Zukunft noch gebraucht?

Ist eine Frage, die sich viele Menschen in Zeiten von New Work, Digitalisierung und Automatisierung stellen. Und zwar längst nicht mehr nur diejenigen, die einer sogenannten „einfachen“ Tätigkeit nachgehen. Auch Wissensarbeiter sehen sich zunehmend mit der Frage konfrontiert, ob ihr Schreibtischstuhl schon bald von einem Algorithmus oder Chatbot eingenommen wird. 

Auch ich hinterfrage natürlich immer wieder, ob das was ich tue, noch eine Zukunft hat. Oder ob nicht in vielleicht schon naher Zukunft eine Roboterdame meinen Platz auf der Bühne einnimmt. Technisch möglich wäre das längst. Von meinen Auftraggebern gewollt? Eher nicht. 

Menschliche Qualitäten gefragter als je zuvor

Ohne überheblich klingen zu wollen behaupte ich, dass ich noch ziemlich lange gebraucht werde. In Zukunft vielleicht sogar noch mehr als je zuvor. Denn in einer Zeit, in der Wissen, Daten und Informationen geradezu explodieren, braucht es mehr denn je Menschen, die diese so aufbereiten, dass alle davon profitieren können.

Wenn ich mir alleine den Bücherstapel anschaue, den ich im vergangenen Jahr rund um New Work und Arbeit 4.0 angehäuft und gelesen habe, um meine Vorträge mit dem aktuellsten Wissen zum Wandel in der Arbeitswelt zu füllen, dann könnte dies kaum jemand neben seinem eigentlichen Job in sich aufnehmen. Es sei denn, er oder sie hätte keine anderen Hobbies mehr… Und dazu kommen noch unzählige Internetartikel, LinkedIn Posts, Podcasts und Instastories, die mal mehr und mal weniger relevante Informationen rund um New Work bieten. 

Mein Job: Wissen zu New Work zielgruppengerecht anbieten

Es geht darum, wer welche Informationen erhält, Sachwissen bereitstellt, über Ressourcen verfügt, Beziehungen zur Umwelt hat oder auch Kommunikationskanäle steuert. Kommunikation ist dabei kein Nebenschauplatz oder lediglich Vorbereitung für den eigentlichen Arbeitsprozess. Vielmehr ist dies die Arbeit, mit der die enorme Komplexitätssteigerung der anstehenden Aufgaben bewältigt wird. 

Ich sehe es als meine berufliche Aufgabe (oder nennen wir es gerne auch Berufung) an, Informationen rund um das Thema New Work aufzunehmen, zu verarbeiten und zielgruppengerecht anzubieten. Damit meine Zuhörer und Teilnehmerinnen bei Vorträgen und Workshops systematisch und schnell an für sie relevantes Wissen kommen, um damit selbst fokussiert, flexibel und schnell weiterarbeiten zu können. 

So sehe ich uns Menschen in Zukunft weiterhin als hoch relevant – jede auf ihrem Gebiet, jeder mit seinen Stärken. Und ganz viel Menschlichkeit. 

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