Lasst die Leute wieder arbeiten!

Teamwork wird überbewertet.

Wer traut sich, diesen Satz bei Ihnen im Büro auszusprechen? Und einfach mal so stehen zu lassen? Sicherlich nur wenige. Kaum eine Stellenanzeige, in der nicht nach teamfähigen Mitarbeitern gesucht wird. Kaum eine Bewerbung, in der Jobsuchende nicht ihre herausragenden Teamkompetenzen hervorkehren. Und dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – sind wir heute an einem Punkt angelangt, an dem Zusammenarbeit überhand nimmt und uns letzten Endes mehr kostet, als sie uns nützt.

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Sind Sie heute im Büro?

Mein Arbeitstag hat heute Morgen um 6 Uhr mit einer Besprechung begonnen. Anschließend habe ich kurz gefrühstückt, ein Konzept, das ich zuvor am Telefon besprochen hatte überarbeitet und um 8.30 Uhr war ich wieder in einem Meeting. Anschließend habe ich noch einige Emails verschickt und in der Mittagspause bin ich zu meinem Sohn auf den Spielplatz gegangen. Jetzt sitze ich wieder vorm Computer, diesmal allerdings auf dem Balkon. Für mich ein ganz normaler Arbeitstag. Naja, fast. Normalerweise steht mein Schreibtisch ja in meinem Home-Office in Schwabach. Zur Zeit allerdings steht er in Washington. Denn ich bin in der glücklichen Lage, von überall aus arbeiten zu können, solange ich eine stabile Internetverbindung und meinen Laptop dabei habe.

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Buchtipp: I LOVE MONDAYS von Tim Chimoy

„Keiner muss heute mehr als gelangweilter und unmotivierter Angestellter mit etwas sein Geld verdienen, wenn er oder sie sich nicht aus irgendwelchen Gründen bewusst dafür entscheidet. Limitiert sind wir nur noch durch unsere eigene Trägheit.“

Diese Überzeugung hatte Tim Chimoy dazu veranlasst, sich vor einigen Jahren selbständig zu machen. Heute blickt er auf die ersten vier Jahre als digitaler Nomade zurück und teilt seine Erfahrung mit all denjenigen, die Ähnliches vorhaben.

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Wie ich in einer Woche mehr Arbeit erledigt habe als in einem Monat

Hast Du auch ein paar Dinge, die Du schon seit Wochen oder gar Monaten vor Dir herschiebst, sie aber einfach nicht erledigt bekommst? Weil Du immer wieder abgelenkt wirst, weil es plötzlich etwas Wichtigeres gibt oder weil Du einfach nie dazu kommst, einen Gedanken zu Ende zu denken?Genau so geht’s mir auch immer wieder! Und um dem entgegenzuwirken, habe ich mir mal eine Woche Auszeit gegönnt. Auszeit allerdings nicht im Sinne von Urlaub, sondern Auszeit vom Tagesgeschäft mit dem festen Ziel vor Augen, ein bestimmtes Projekt auf die Schiene zu kriegen.

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Die Zukunft der Arbeit ist… SCHÖN!

Was siehst Du, wenn Du dich einmal an Deinem Arbeitsplatz umschaust? Weiße Wände, graue Resopalschreibtische und vergilbte Lamellenvorhänge an den Fenstern? Und hast Du Dich auch schon öfters gefragt, ob das wirklich die Umgebung ist, in der Du Dein Bestes geben kannst? Auch wenn wir längst wissen, dass die Arbeitsumgebung einen nicht unerheblichen Einfluss auf unsere Arbeitsergebnisse ausübt (u.a. besagt das eine aktuelle Studie von Manpower), hat sich diese Erkenntnis leider noch nicht in allen deutschen Büros durchgesetzt.

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Arbeiten ohne Internet – geht das überhaupt noch? Ein Selbstversuch.

So ähnlich wird mein Schreibtisch nächste Woche aussehen - naja, fast ;-)
So ähnlich wird mein Schreibtisch nächste Woche aussehen – naja, fast 😉

Seid Ihr auch der Meinung, dass Ihr viel zu viel Zeit im Internet verbringt? Ich bin überzeugt davon, dass ich mir einige Arbeitsstunden pro Woche sparen könnte, wenn ich mich selbst ein bisschen besser in den Griff bekommen würde, was meine virtuellen Ausflüge zu Facebook, Twitter & Co angeht. Dabei will ich die großartigen sozialen Netzwerke gar nicht verteufeln. Im Gegenteil, ich liebe sie und könnte ohne sie gar nicht so leben und arbeiten wie ich das täglich tue. Aber ich könnte meine Nutzungsgewohnheiten eben auch ein bisschen effizienter gestalten. Und genau das werde ich nächste Woche einmal ausprobieren.

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5 Fragen an Sven Franke von AUGENHÖHE

AUGENHÖHEwege_960x300neuSicherlich kennt Ihr alle AUGENHÖHE; den Film, der uns in diesem Jahr in bewegten Bildern vor Augen geführt hat, wie die Arbeitswelt von heute und morgen aussehen kann. Über 3.000 Mal wurde der Film bisher herunter geladen und über 10.000 Leute haben ihn sich online angesehen. Hinzu kommen über 220 Film- und Dialogveranstaltungen quer durch die Republik – und darüber hinaus in sechs anderen Ländern. Viele Menschen, die den Film gesehen und darüber diskutiert haben, sind überzeugt: Ja, es geht! Wir können in Zukunft anders – eben auf AUGENHÖHE -zusammenarbeiten.

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Bild- und Blogparade #KidsAtWork

Können wir unsere Kinder mit zur Arbeit nehmen? Wenn ja, wie machen wir das? Und was denken andere darüber?

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Diese Fragen sind natürlich nicht neu. Aber ein Bericht über die italienische Europaabgeordnete Licia Ronzulli, die ihre Tochter seit der Geburt mit ins Europäische Parlament bringt – und das seit immerhin mehr als zwei Jahren – hat sie gerade mal wieder befeuert. Auf Facebook wurden Fotos geteilt, auf denen man die Kleine zunächst als Baby in einem Tragetuch sieht, dann als Kleinkind auf dem Schoß ihrer Mutter sitzend und schließlich sogar bei einer Abstimmung beide Hände hebend.

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Mein Beitrag zur Bild- und Blogparade #KidsAtWork

Ich persönlich habe mir immer gewünscht, dass mein Kind eine Ergänzung in meinem Leben darstellt und dabei mein Leben so gut es eben geht mit leben kann. Manche meiner Freundinnen sehen das anders. Beides hat seine Berechtigung. Was für mich funktioniert, muss ich aber selbst definieren. Deshalb habe ich auch von Anfang an versucht, meinen Sohn William so oft es geht dabei zu haben. Das erste Mal war er gerade zwei Wochen alt. Ich hatte einen Kundentermin in einer anderen Stadt und habe ihn und meinen Partner dorthin mitgenommen. Während ich im Termin war, sind die beiden im Park nebendran spazieren gegangen. Anschließend wurde William im Kofferraum gewickelt. So banal sich das anhört, es war ein tolles Erlebnis für uns als Familie und ich werde es ihm bestimmt sein ganzes Leben lang erzählen. Aber viele haben mich damals schlichtweg für verrückt erklärt. Für egoistisch. Oder mir vorgeworfen, ich würde damit Druck auf andere Mütter erzeugen. So ein Quatsch! Es war zu diesem Zeitpunkt die für mich beste Entscheidung, da ich zum einen meinen Kunden nicht verlieren wollte und zum anderen meine Familie in meiner Nähe haben wollte.

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Bringt Industrie4.0 die Arbeit zurück nach Deutschland?

Versuchen Sie mal, in Ihrer Schreibtischschublade, in Ihrem Kleiderschrank oder in Ihrer Küche einen Gegenstand zu finden, der nicht in Asien hergestellt ist. Gar nicht so einfach, nicht wahr? Ob es uns gefällt oder nicht – wir haben uns mehr oder weniger damit abgefunden, dass alle möglichen Produkte in China, Bangladesch oder Kambodscha hergestellt werden. Auch wenn uns die Berichte über die oftmals unmenschlichen Arbeitsbedingungen immer wieder schockieren. Doch bietet vielleicht gerade die Industrie4.0 die Möglichkeit, dass auch in Deutschland wieder mehr produziert wird?

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Im Rahmen der #Blogparade „Industrie 4.0: Chancen, Risiken, Ideen und Umsetzungen – was hat Deutschland zu bieten?” von Melanie Vogel und dem Ingenieurversteher habe ich mir darüber mal ein paar Gedanken gemacht.

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