Bild- und Blogparade #KidsAtWork

Können wir unsere Kinder mit zur Arbeit nehmen? Wenn ja, wie machen wir das? Und was denken andere darüber?

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Diese Fragen sind natürlich nicht neu. Aber ein Bericht über die italienische Europaabgeordnete Licia Ronzulli, die ihre Tochter seit der Geburt mit ins Europäische Parlament bringt – und das seit immerhin mehr als zwei Jahren – hat sie gerade mal wieder befeuert. Auf Facebook wurden Fotos geteilt, auf denen man die Kleine zunächst als Baby in einem Tragetuch sieht, dann als Kleinkind auf dem Schoß ihrer Mutter sitzend und schließlich sogar bei einer Abstimmung beide Hände hebend.

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Mein Beitrag zur Bild- und Blogparade #KidsAtWork

Ich persönlich habe mir immer gewünscht, dass mein Kind eine Ergänzung in meinem Leben darstellt und dabei mein Leben so gut es eben geht mit leben kann. Manche meiner Freundinnen sehen das anders. Beides hat seine Berechtigung. Was für mich funktioniert, muss ich aber selbst definieren. Deshalb habe ich auch von Anfang an versucht, meinen Sohn William so oft es geht dabei zu haben. Das erste Mal war er gerade zwei Wochen alt. Ich hatte einen Kundentermin in einer anderen Stadt und habe ihn und meinen Partner dorthin mitgenommen. Während ich im Termin war, sind die beiden im Park nebendran spazieren gegangen. Anschließend wurde William im Kofferraum gewickelt. So banal sich das anhört, es war ein tolles Erlebnis für uns als Familie und ich werde es ihm bestimmt sein ganzes Leben lang erzählen. Aber viele haben mich damals schlichtweg für verrückt erklärt. Für egoistisch. Oder mir vorgeworfen, ich würde damit Druck auf andere Mütter erzeugen. So ein Quatsch! Es war zu diesem Zeitpunkt die für mich beste Entscheidung, da ich zum einen meinen Kunden nicht verlieren wollte und zum anderen meine Familie in meiner Nähe haben wollte.

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Vereinbarkeit ist möglich – zumindest in Holland


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Meine Freundin Line ist vor eineinhalb Jahren mit ihrem Mann und zwei Kindern (3 und 5 Jahre) nach Amsterdam ausgewandert. Obwohl sie schon in Deutschland der Meinung war, dass Karriere und Familie möglich sind, hat sie das Leben in Holland noch einmal mehr darin bestätigt. Sie verfolgt die deutsche Debatte zur Vereinbarkeit heute mehr denn je mit Kopfschütteln und war bereit, mir einige Fragen zu beantworten. Weiterlesen